Um die Risiken des Meeresspiegelanstiegs zu begrenzen ist es entscheidend, so früh wie möglich den Scheitelpunkt der CO2-Emissionen zu erreichen – selbst wenn die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C begrenzt wird. Eine neue Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications untersucht erstmals das Meeresspiegel-Vermächtnis, das mit dem Pariser Klima-Abkommen bis 2300 zu erwarten ist.

 

Die zentralen Projektionen der Studie kommen auf einen Anstieg des globalen Meeresspiegels zwischen 0,7m und 1,2m, wenn Paris vollständig umgesetzt wird. Da die Emissionen in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts durch die Ziele des Abkommens bereits festgesteckt sind, werden die Treibhausgas-Emissionen vor 2050 zur wichtigen Stellschraube für den künftigen Meeresspiegel. Jede Verzögerung des Emissions-Peaks um fünf Jahre könnte hier eine Erhöhung des Meeresspiegels um 20 Zentimeter bedeuten, zeigt die Arbeit der Forscher.

„Der menschgemachte Klimawandel hat bereits jetzt einen gewissen Anstieg des Meeresspiegels für die kommenden Jahrhunderte vorprogrammiert, aber das bedeutet nicht, dass unser heutiges Handeln keinen großen Unterschied macht“, erklärt Leitautor Matthias Mengel vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). „Beim Höchststand der CO2-Emissionen kann jede Verzögerung um fünf Jahre zwischen 2020 und 2035 einen zusätzlichen Anstieg des Meeresspiegels von 20cm bedeuten – das entspricht dem Meeresspiegelanstieg, den wir seit Beginn der vorindustriellen Ära insgesamt erlebt haben.“

Treiber des globalen Meeresspiegelanstiegs sind die Erwärmung und Ausdehnung der Ozeane, sowie das Abschmelzen von Gletschern, Eiskappen und den riesigen Eisschilden Grönlands und der Antarktis. Diese Faktoren reagieren auf unterschiedliche Weise und unterschiedlich schnell auf ein wärmeres Klima, die Zeitskalen reichen von Jahrhunderten bis zu Jahrtausenden. Um den Meeresspiegelanstieg unter dem Pariser Abkommen und die Folgen verzögerter Emissionsminderungen zu analysieren, verwendeten die Wissenschaftler ein kombiniertes Klima-Meeresspiegel-Modell. Sie fütterten es mit einer Reihe von Emissionsszenarien gemäß der Pariser Ziele, die verschiedene Reduktionsquoten und Emissionswendejahre umfassen.

Großer Eisverlust der Antarktis scheint auch bei mäßiger Erwärmung möglich zu sein

Das Modell stellt die zum Meeresspiegelanstieg beitragenden Faktoren einzeln dar und gibt damit die unterschiedlichen Reaktionen auf eine sich erwärmende Welt wieder. Die Autoren berücksichtigen neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die darauf hinweisen, dass das antarktische Eisschild sehr empfindlich auf die atmosphärische Erwärmung reagieren kann. „Tatsächlich wird die Unsicherheit des künftigen Meeresspiegelanstiegs derzeit von der Reaktion der Antarktis dominiert. Nach unserem heutigen Kenntnisstand zur Instabilität der Eisschilde könnten große Eismasseverluste der Antarktis selbst bei einer mäßigen Erwärmung möglich sein, die im Einklang mit dem Pariser Abkommen wäre“, sagt Matthias Mengel. „Selbst ein Meeresspiegelanstieg von bis zu drei Metern bis 2300 kann nicht völlig ausgeschlossen werden, da wir noch nicht mit Sicherheit sagen können, wie das antarktische Eisschild auf die globale Erwärmung reagieren wird.“

„Im Pariser Klima-Abkommen ist ein möglichst früher Scheitelpunkt der Emissionen festgeschrieben“, ergänzt Ko-Autor Carl-Friedrich Schleussner vom PIK und Climate Analytics. „Das mag wie eine leere Phrase klingen, doch unsere Ergebnisse zeigen, dass es quantifizierbare Folgen gibt, wenn die entsprechenden Maßnahmen verzögert werden. Deshalb sind sogar innerhalb der Ziele des Pariser Abkommens schnelle Klimaschutzmaßnahmen von maßgeblicher Bedeutung, um zusätzliche Risiken zu begrenzen. Für Millionen von Menschen in Küstengebieten auf der ganzen Welt kann jeder Zentimeter den Unterschied machen – zur Begrenzung des Meeresspiegelanstiegs ist daher die unmittelbare Senkung der CO2-Emissionen entscheidend.“

Artikel: Matthias Mengel, Alexander Nauels, Joeri Rogelj, Carl-Friedrich Schleussner (2018): Committed sea-level rise under the Paris Agreement and the legacy of delayed mitigation action. Nature Communications [DOI: 10.1038/s41467-018-02985-8]

 

Quelle: www.pv-magazine.de

 

 

 

Die Nachfrage nach Photovoltaik-Dachanlagen bis zu zehn Kilowatt ist im vergangenen Jahr damit um etwa ein Viertel gestiegen. Jedes zweite System ist dabei mit einem Photovoltaik-Heimspeicher gebaut worden. Auch die Solarstromerzeugung legte in allen Regionen Deutschlands zu.

Nach Schätzungen des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) sind im vergangenen Jahr etwa 55.000 Photovoltaik-Dachanlagen mit einer Leistung von bis zu zehn Kilowatt Leistung in Deutschland neu installiert worden. Dies sei rund ein Viertel mehr als noch 2016. Aufgrund der deutlich verbesserten Rentabilität neuer Photovoltaik-Anlagen erwartet der Verband ein weiteres Anziehen der Nachfrage in diesem Jahr, wie er am Donnerstag mitteilte. Etwa die Hälfte der neuen kleinen Dachanlagen seien 2017 mit einem Photovoltaik-Heimspeicher kombiniert worden. Insgesamt seien in Deutschland damit rund 980.000 Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung bis zum Jahresende installiert worden.

Doch nicht nur Hausbesitzer auch Gewerbe, Handel und Industrie hätten im vergangenen Jahr wieder stärker in die Photovoltaik investiert. Der BSW-Solar geht auch in diesem Segment von einem Anstieg im zweistelligen Prozentbereich aus. „Insgesamt stimmt die Belebung der PV-Nachfrage zuversichtlich. Wenn wir die Klimaziele erreichen und den wachsenden Ökoenergiebedarf im Strom-, Wärme und Verkehrssektor decken wollen, müssen wir an Tempo jedoch noch deutlich zulegen“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. Eine Vervielfachung des Photovoltaik-Zubaus in Deutschland sei notwendig. Der Verband fordert dafür erneut die Beseitigung von Marktbarrieren, darunter die Abschaffung der anteiligen EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch oder die Erhöhung des Ausschreibungsvolumens…..weiterlesen

Quelle: PV-Magazine     Autorin: Sandra Enkhardt

Photovoltaikanlagen mit Speichersystemen sind ein unverzichtbares Instrument im Kampf gegen den Klimawandel. Aber auch das Roden der Regenwälder stellt eine erhebliche Bedrohung unserer Lebensgrundlagen dar.
Wir haben uns daher entschlossen unser Engagement im Kampf gegen den Klimawandel noch weiter auszudehnen. Ab 2018 spenden wir pro verkaufter Photovoltaikanlage 100 Baumsetzlinge an die Tropenwaldstiftung Oro Verde.

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Foto: ©OroVerde_Torsten_Klimpel

Solarwatt, unser langjähriger Partner und Lieferant hochwertiger Solarmodule „made in Germany“, setzt nun auch neue Maßstäbe im Bereich solarer Heimspeichertechnologie. Mit dem „Myreserve“ ist dem Dresdner Unternehmen ein großer Wurf gelungen, der die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern erheblich verbessert. Wir beraten Sie gerne! Zum Anfrageformular

Mit einer Solarstromanlage von ECOSOLAR und einer Sonnenbatterie wird jetzt ein lang gehegter Wunschtraum wahr: Die Unabhängigkeit von konventioneller Energieversorgung und Senken der immer weiter steigenden Stromkosten auf 0€!

Möglich wird dies durch die „sonnen-flat“ und die Einbindung der eigenen Sonnenbatterie in den Regelenergiemarkt. Alles, was Sie benötigen ist, neben der Mitgliedschaft in der Sonnencommunity, eine Photovoltaikanlage (Mindestgröße 5,5 kWp) und eine Sonnenbatterie (Mindestgröße 6kWh).

Das Einführungsangebot ist bundesweit auf zunächst 2.000 Systeme begrenzt. Wir beraten Sie gerne!

Die Bundesregierung setzt das erfolgreiche Markteinführungsprogramm für Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen fort. Ab dem 01.03.2016 werden diese Systeme über die KfW mit bis zu € 500,- je kWp bezuschusst: http://bsw.li/24eeJbK
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Achtung: Zusätzlich zur Speicherförderung können Sie jetzt vom Einführungsangebot der Firma Sonnen profitieren. Sichern Sie sich bis zum 31.08.2016 den Einführungsrabatt von € 1.875,-*

*in Kombination mit einem sonnenCommunity Vertrag

Der wärmste Februar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der wärmste März, Mai, Juni, Juli … und so weiter.
Die US-Wetterbehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hat in diesem Jahr bislang neun Monate mit Temperaturrekorden gemessen. Zuletzt war es der November, der der Welt einen neuen Rekord bescherte: 0,97 Grad Celsius über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Nach Messungen des Deutschen Wetterdienstes erlebte auch Deutschland einen neuen Temperaturrekord: In Kitzingen bei Würzburg wurden im Juli 40,3 Grad gemessen.

Wie aus den Daten der Nasa in der vergangenen Woche hervorging, lag die Global-Temperatur sogar 1,05 Grad Celsius über der Referenzperiode der Jahre 1951 bis 1980. Damit ist der November 2015 der zweite Monat in Folge, bei dem die Globaltemperatur mehr als ein Grad über den Referenzwerten liegt.

Wenn das zu Ende gehende Jahr nicht das wärmste aller Zeiten werden soll, müsste der Dezember mindestens 0,81 Grad Celsius unter dem längjährigen Dezemberdurchschnitt liegen, schreiben die NOAA-Wissenschaftler. Davon ist aber nicht auszugehen: Ein solcher Dezemberwert läge noch 0,24 Grad unter dem kältesten je gemessenen Global-Dezember – dem des Jahres 1916. Stattdessen bewegen sich die Temperaturen vielerorts auf Rekordniveau, auch in Deutschland: Der Deutsche Wetterdienst erklärte jegliche Hoffnung auf weiße Weihnacht zur Illusion.

Quelle: www.sonnenseite.com

Auch die diesjährige Auditierung hat ECOSOLAR mit Bravour bestanden.

Durch das vergebene Gütezeichen werden die Leistungen und Arbeitsverfahren in den Bereichen

Beratung
Planung
Komponentenauswahl
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Serviceleistungen

netzgekoppelter Solarstromanlagen ausgezeichnet. Es ist damit sichergestellt, dass die Kundenberatung in allen Bereichen sachlich richtig erfolgt und auch die spezifischen Verhältnisse beim Kunden vor Ort richtig berücksichtigt werden. Die Planung und Komponentenauswahl sowie die Installation erfolgen so, dass immer die Einhaltung des Standes der Technik und der bewährtesten Praxis sichergestellt sind. Darüber hinaus werden überprüfte spezifizierte Leistungen für eine nachhaltige und ganzheitliche Kundenbetreuung, wie z.B. eine Anlagenüberwachung und eine Versicherung angeboten.

ECOSOLAR wird seit 2009 jährlich vom TÜV-Rheinland überprüft.

Seit Dezember 2012 bieten wir keine Solarmodule chinesischer Hersteller mehr an. Neben der teilweise fragwürdigen Qualität sind es insbesondere die eingeschränkt bis nicht vorhandenen Sozial- und Umweltstandards, die uns zu diesem Schritt bewogen haben. Derzeit erhalten Sie von uns Solarmodule folgender PREMIUM-Hersteller: SUNPOWER (U.S.A), SOLARWATT (Deutschland), und HECKERT SOLAR (Deutschland). Über Anfragen deutscher bzw. europäischer Hersteller, die an einer Partnerschaft mit uns interessiert sind und den Nachweis über die Einhaltung der o.g. Sozial- und Umweltstandards, sowie den Nachweis, dass die Unternehmenssteuern in Deutschland gezahlt werden, erbringen können freuen wir uns sehr unter: ulrich.stukemeier@ecosolar.de

TÜV-Zertifizierung, langjährige und zuverlässige Zusammenarbeit, Kundenberatung und Installation auf höchstem Niveau. All das hat Sunpower bewogen uns mit dem höchstmöglichen Vertriebspartnerstatus „Premier Partner“ auszuzeichnen.

Profitieren auch Sie von unserer über 24-jährigen Erfahrung und unserem Qualtitätsanspruch und lassen Sie sich von uns ein Angebot mit den besten Solarmodulen der Welt unterbreiten!